Eine Initiative für Krefeld

Wohnraum und Gastfreundschaft

Krefeld braucht beides: dauerhaft verfügbaren Wohnraum und verantwortungsvolle Unterkünfte für Menschen, die vorübergehend in unserer Stadt und Region arbeiten, lernen, Angehörige begleiten oder zu Gast sind.

Private InitiativeKeine BuchungsplattformQuellen werden offengelegtBeiträge werden moderiert
Wohnraum und GastfreundschaftEine stilisierte Krefelder Stadtszene mit Wohnhäusern, Menschen, einem Koffer und einer Uhr als Symbol für Wohnen auf Zeit.
Unser GrundsatzKonkrete Probleme konkret lösen – statt Menschen und Wohnformen pauschal gegeneinander auszuspielen.

Unsere Haltung

Drei Ziele, die zusammengehören

Eine gute Lösung schützt Dauerwohnen, ermöglicht berechtigte vorübergehende Wohnbedarfe und gibt Nachbarschaften verlässliche Regeln.

Dauerwohnraum schützen

Preisgünstiger, geförderter und für Familien geeigneter Wohnraum verdient besonderen Schutz und eine belastbare Datengrundlage.

Wohnen auf Zeit ermöglichen

Ein mehrwöchiger Arbeitseinsatz, ein Sanierungsschaden oder eine Übergangssituation benötigt häufig etwas anderes als ein Hotel oder einen langfristigen Mietvertrag.

Gute Nachbarschaft sichern

Klare Belegungsgrenzen, erreichbare Verantwortliche sowie verbindliche Ruhe-, Müll- und Parkregeln schützen das Zusammenleben.

Menschen statt Schlagworte

Warum vorübergehender Wohnraum gebraucht wird

Nicht jeder zeitweise Aufenthalt ist Urlaub. Die tatsächlichen Gründe sind vielfältig und sollten bei Regeln sichtbar unterschieden werden.

Projektbezogene Beschäftigte

Handwerk, Technik, Wartung, Messebau, Pflege, Beratung und andere Einsätze dauern oft Tage oder Wochen.

Unternehmen und Auftraggeber

Teams benötigen planbare, bezahlbare Unterkünfte mit Küche, Waschmöglichkeit und Platz für längere Aufenthalte.

Familien und Angehörige

Besuche, medizinische Begleitung, Pflege, Trennung oder die Zeit zwischen zwei Wohnungen erzeugen vorübergehenden Bedarf.

Menschen in Übergangssituationen

Nach Brand-, Wasser- oder Sanierungsschäden kann eine möblierte Unterkunft kurzfristig ein notwendiges Zuhause auf Zeit sein.

Fairer Dialog

Zwei Perspektiven – eine gemeinsame Aufgabe

Berechtigte Sorgen und berechtigte Bedarfe schließen sich nicht aus. Eine gute Stadtpolitik muss beides bearbeiten.

Was Nachbarschaften beschäftigt

  • Lärm, Müll oder häufige Wechsel
  • Überbelegung und fehlende Ansprechpartner
  • Parkdruck und unklare Verantwortlichkeit
  • Sorge um dauerhaft verfügbaren Wohnraum
  • Räumliche Konzentration einzelner Nutzungen

Was zeitweise Wohnende und Betriebe benötigen

  • Bezahlbare Unterkunft bei längeren Aufenthalten
  • Küche, Waschmöglichkeit und getrennte Schlafräume
  • Planbarkeit während Messen und Projektspitzen
  • Flexibilität ohne langfristigen Mietvertrag
  • Rechtssicherheit und nachvollziehbare Regeln

Einordnung mit Quellen

Der regionale Bedarf ist real – die Krefelder Detailzahlen müssen genauer werden

Wir nennen Zahlen nur mit Abgrenzung. Unterschiedliche Statistiken werden nicht unzulässig miteinander addiert.

55,5 Mio.Übernachtungen in NRW 2025Amtliche Beherbergungsstatistik; andere Abgrenzung als Plattformdaten.Quelle ansehen
8,1 Mio.Plattform-Übernachtungen in NRW 2025Über Online-Buchungsplattformen gemeldete Übernachtungen.Quelle ansehen
> 1 Mio.Messebesuchende in Düsseldorf 2024Bei 22 Veranstaltungen mit nahezu 25.000 ausstellenden Unternehmen.Quelle ansehen
236.499Einwohnerinnen und Einwohner KrefeldsStand 31. Dezember 2025 laut Krefelder Kommunalstatistik.Quelle ansehen

Lösungsvorschlag

Das Krefelder Modell: fair regeln statt pauschal urteilen

Zehn Prinzipien sollen Transparenz, Wohnraumschutz, Betreiberverantwortung und konsequente Kontrolle miteinander verbinden.

01

Transparente Datengrundlage

Entscheidungen sollen auf eindeutigen Wohneinheiten, belegbaren Beschwerden und nachvollziehbaren Wohnungsmarktdaten beruhen – nicht auf ungeprüften Inseratszählungen.

02

Klare Unterscheidung der Nutzungsarten

Ferienaufenthalt, Messebesuch, projektbezogene Arbeit, familiäre Übergangssituation und möbliertes Wohnen über mehrere Monate müssen fachlich unterschieden werden.

03

Schutz besonders wichtigen Dauerwohnraums

Öffentlich geförderter, preisgünstiger und für Familien geeigneter Wohnraum verdient besonderen Schutz. Neu geschaffene Einheiten und rechtmäßig umgenutzter Nichtwohnraum sind anders zu bewerten.

04

Objektbezogene Belegungsgrenzen

Die zulässige Personenzahl soll sich an Wohnfläche, Zimmern, Sanitäranlagen, Fluchtwegen, Brandschutz und dem konkreten Gebäude orientieren.

Bürgerbeteiligung

Krefeld soll nicht nur über Menschen reden, sondern mit ihnen

Die Beteiligung ist moderiert, datensparsam und offen für Zustimmung, Kritik und konkrete Lösungsvorschläge.

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Moderierte Perspektiven aus Nachbarschaft, Arbeit, Gastgeberschaft und Alltag.

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Transparenzversprechen

Interessen werden nicht versteckt

Wer die Initiative trägt, finanziert und redaktionell verantwortet, muss öffentlich nachvollziehbar sein.

  • Wirtschaftliche und persönliche Interessen offenlegen
  • Fakten, Positionen und Erfahrungen sichtbar trennen
  • Kritik nach denselben Moderationsregeln behandeln
  • Wesentliche Korrekturen mit Datum dokumentieren
Unsere Transparenzregeln